Arbeitsgruppe Translationale Forschung - Informationen

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2009

Die organisationsübergreifende Gruppe „Translationale Forschung“ hat Ihre Aktivitäten aus dem letzten Jahr intensiviert.

Vor allem die Implementierung einer Gewebe- und Blutasservierung in die laufenden AIO Projekte konnte weiter vorangetrieben werden. Hier kommt der AIO Colobank eine zentrale Rolle zu, auch wenn eine Förderung durch die Deutsche Krebshilfe e.V. des im vorletzten Jahr eingereichten Forschungs- und Strukturantrages der 3 Standorte Dresden, Mannheim und Bochum nicht erreicht werden konnte.

Für eine langfristige Integrierung von TF Projekten ist eine vor allem datenschutzrechtlich einwandfreie Biomaterialasservierung und –archivierung zwingend notwendig. Daher werden die Anstrengungen, diese qualitätsgesicherten Strukturen für die AIO Colobank zu schaffen, fortgesetzt. Erfreulicherweise konnten über eine Strukturförderung der AIO Studienzentrale selbst erste Maßnahmen ergriffen werden.

Ferner wurden für einige klinische Studien der jeweiligen Gruppen bereits translationale Forschungsprojekte vorgeschlagen und fest im Studienprotokoll prospektiv verankert. Vor allem für die größte Erstlinienstudie der Kolongruppe, der Studie AIO KRK 0207 (LKP: Prof. Hegewisch-Becker) sind nun eine Reihe von wissenschaftlichen Projekten vorgesehen, die sich mit Biomarkern aus dem Bereich Pharmakogemomics (AG Stöhlmacher, Dresden), Biomarkern für eine antiangiogenetische Theapie aus dem Serum (Kooperation Prof. Kolligs, Prof. Heinemann, München) sowie der Identifizierung von Biomarkern aus Gewebe (Prof. Tannapfel, Bochum) beschäftigen.

Weitere Studien, in denen zunächst die Materialasservierung geplant ist, sind die Studien: AIO KRK 0107, AIO STO 0108, FLOT-Studie, FLOT65+, CARIN Studie. Für diese und weitere Studien wird zeitnah zum Einreichen von Forschungsprojekten aufgerufen. Alle interessierten wissenschaftlich tätigen Arbeitsgruppen sind hier gefragt, eigene Beiträge einzusenden.

Die AG translationale Forschung und die beteiligten wissenschaftlichen Arbeitsgruppen sind auf Unterstützung durch Sie als Studienärzte angewiesen, die Sie mit Ihren Studienpatienten die Möglichkeit einer Teilnahme den TF Programmen und somit an der Blut- und Gewebeasservierung erörtern. Für die Unterstützung möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken