Arbeitsgruppe CUP-Syndrom - Informationen

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2011

Die Forschung zum CUP-Syndrom fristet gemessen an der Häufigkeit der Erkrankung (2-4% aller Tumorerkrankungen) weiter ein Schattendasein. Die AG CUP-Syndrom widmet sich diesem wichtigen Thema, im vergangenen Jahr besonders durch folgende Aktivitäten:

- Abschluss der Rekrutierung in die randomisierte Phase-II-Studie: Chemotherapie plus/minus Belinostat bei CUP-Syndrom. Die Ergebnisse stehen noch aus.
- Aktive Rekrutierung in die aktuelle Therapiestudie der AG CUP-Syndrom: Prospektiv randomisierte Studie zur Ermittlung des Stellenwerts eines EGFR-Antikörpers bei der Therapie des CUP-Syndroms: ‚PACET-CUP: Paclitaxel/Carboplatin mit und ohne Cetuximab bei CUP-Syndrom’
- Anfragen bei zahlreichen Firmen für die Unterstützung eines Investigator-Initiated Trial zur 2nd-line Therapie bei CUP – bisher erfolglos
- Translationale Forschung: Etablierung CUP-Gewebebank (am NCT in Heidelberg)
- Translationale Forschung: Häufigkeit und Stellenwert von k-ras- und EGFR-Mutationen bei CUP. Die Publikation befindet sich in Vorbereitung
- Gestaltung von zwei Seminaren beim deutschen Internistenkongress in Wiesbaden 2011 zum Thema CUP-Syndrom.