Arbeitsgruppe CUP-Syndrom - Informationen

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2012

Die Forschung zum CUP-Syndrom fristet gemessen an der Häufigkeit der Erkrankung (2-4% aller Tumorerkrankungen) weiter ein Schattendasein. Das hat sich im vergangenen Jahr leider auch in unserer AG CUP-Syndrom ausgewirkt. Im vergangenen Jahr entfalteten wir folgende Aktivitäten:

- Aktive Rekrutierung in die aktuelle Therapiestudie der AG CUP-Syndrom: prospektiv randomisierte Studie zur Ermittlung des Stellenwerts eines EGFR-Antikörpers bei der Therapie des CUP-Syndroms: ‚PACET-CUP: Paclitaxel/Carboplatin mit und ohne Cetuximab bei CUP-Syndrom’

- Anfragen bei zahlreichen Firmen für die Unterstützung eines Investigator-Initiated Trial zur 2nd-line Therapie bei CUP – weiter erfolglos
NB:  die forschende Pharmaindustrie hat nach wie vor kein erkennbares Interesse an der Indikation ‚CUP – Syndrom’. Das schlägt sich in weitgehend fehlender Unterstützung nieder, obwohl die Erkrankung häufig ist.

- Translationale Forschung: (ganz langsame) Etablierung CUP-Gewebebank (am NCT in Heidelberg)

- Symposium beim Deutschen Krebskongress 2012 in Berlin zum Thema CUP-Syndrom.