Arbeitsgruppe CUP-Syndrom - Informationen

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2013

Gemessen an der Häufigkeit und klinischen Wichtigkeit wird die Erkrankung CUP-Syndrom viel zu wenig beachtetet. Die AG CUP-Syndrom wird geleitet von einer Gruppe engagierter forschender Ärzte, die weiter ihre Energie darauf richtet, die Erkrankung besser zu verstehen und Evidenz für die Behandlung zu vermehren. In der Fläche wird weiter meist empirisch oder orientiert an Expertenmeinung behandelt, wobei viel zu oft jeder Arzt sein eigener Experte ist. Im vergangenen Jahr entfaltete die AG folgende Aktivitäten:

- Aktive Rekrutierung in die aktuelle Therapiestudie der AG CUP-Syndrom: prospektiv randomisierte Studie zur Ermittlung des Stellenwerts eines EGFR-Antikörpers bei der Therapie des CUP-Syndroms: ‚PACET-CUP: Paclitaxel/Carboplatin mit und ohne Cetuximab bei CUP-Syndrom’
- Anfragen bei zahlreichen Firmen für die Unterstützung eines Investigator-Initiated Trial zur 2nd-line Therapie bei CUP – weiter erfolglos
- NB: die ‚forschende Pharmaindustrie’ hat nach wie vor kein erkennbares Interesse an der Indikation ‚CUP – Syndrom’. Das schlägt sich in weitgehend fehlender Unterstützung nieder, obwohl die Erkrankung häufig ist
- Translationale Forschung: Etablierung CUP-Gewebebank (am NCT in Heidelberg), Gene Expression Profiling
- Kontaktaufnahme zu CarisTM, einer Firma, die einen GenChip für ‚druggable targets’ entwickelt hat (MI ProfileTM)
- Kontaktaufnahme mit der französischen Arbeitsgruppe CUP-Syndrom. Vorbereitung gemeinsamer internationaler Projekte für 2014ff (Die deutsche AG CUP-Syndrom der AIO könnte sich der französischen internationalen prospektive Studie ‚empirische Therapie vs. Array-geleitete Therapie bei CUP’ anschließen)
- Vorbereitung eines Symposiums beim Deutschen Krebskongress 2014 in Berlin zum Thema CUP-Syndrom.