Arbeitsgruppe Kopf-Hals-Tumoren - Informationen

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2018

Die letzten Jahre haben einen Umbruch der medikamentösen Tumortherapie beim Kopf-Hals-Tumor (KHT) bewirkt. Mit dem Einzug der Checkpunkt Inhibitor (CPI) Therapie haben wir eine neue Therapieoption dazugewonnen, die momentan jedoch nur bei Patienten mit Metastasen oder Rezidiv nach dem Versagen einer platinhaltigen Vortherapie zum Zuge kommt. Die bisherigen Ergebnisse lassen jedoch hoffen, dass es eine Weiterentwicklung dieser neuen Therapieform auch für die früheren Stadien des KHT geben wird. Dementsprechend haben wir begonnen die Immuntherapie auch in frühen Stadien zu testen.

Klare Vorteile der CPI Therapie ist die prinzipiell gute Verträglichkeit sowie deren Wirksamkeit in den verschiedenen Subtypen der KHT. Diese Voraussetzungen bilden gleichzeitig die Basis zum Einsatz bei Patienten, die für eine Platintherapie nicht geeignet sind. Auf diesem Konzept haben wir in der AG KHT eine Studie zu Vergleich von Pembrolizumab mit einer MTX-Monotherapie bei Platin-ungeeigneten Patienten gestartet (ELDORANDO Studie), die eine Verbesserung des Gesamtüberlebens avisiert und die Lebensqualität und Comorbidität in der Studie misst.

Die Frage der individualisierten Immuntherapie steht nach der Zulassung der CPI bei rezidivierten bzw. metastasierten und vorbehandelten Patienten weiterhin im Raume. Viele Patienten profitieren nicht von einer CPI Monotherapie, was die Frage aufwirft, ob für diese Patienten eine kombinierte CPI Therapie oder aber eine klassische Chemotherapie die beste Therapieoption darstellen. Dieser Frage gehen wir in der OPTIM Studie nach und vergleichen den Einsatz von Ipilimumab + Nivolumab mit Docetaxel bei Patienten die eine Progression unter einer Nivolumab Einzeltherapie aufweisen. Durch begleitende translationale Forschung sollen geeignete Patienten für eine Immun- bzw. Chemotherapiestrategie selektiert werden.

Aber auch die Frage der Optimierung der Chemotherapie bleibt weiterhin relevant. Zu diesem Thema kooperiert die AG KHT mit der GORTEC und der TTCC in der akademischen TPExtreme Studie (AIO-KHT-0314), die die Standardtherapie in der Erstlinie (EXTREME-Protokoll) mit einer 5-FU-freien Kombination (TPE) vergleicht. Die Studie hat die Rekrutierung beendet und erste Daten werden für 2019 erwartet.  

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2015

Der Bericht der Arbeitsgruppe lag bei Redaktionsschluss nicht vor.

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2014

Der Bericht der Arbeitsgruppe lag bei Redaktionsschluss nicht vor.

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2013

Der Bericht lag bei Redaktionsschluss leider nicht vor! Über die aktuellen Studien der Arbeitsgruppe informieren Sie sich bitte in unserem neuen Studienhandbuch!

Bericht der Arbeitsgruppe vom November 2012

Der Bericht der Gruppe lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.